La Gomera - die besondere Kanareninsel

Die ursprüngliche wilde Kanareninsel La Gomera wird vor allem für ihre fantastische Natur geliebt. Sie ist die archaiste der Kanarischen Inseln. Zerklüftete Berge, Täler, Schluchten, sogenannte Barrancos prägen das Bild.

Obwohl sie so klein ist hat sie doch verschiedenste Klimazonen. Wüstenartig, subtropisch. Im Süden trocken, im Norden grün, im Westen dramatisch.

Der Nationalpark Garajonay UNESCO Weltkulturerbe, bildet einen Großteil der ökologischen Vielfalt der Insel. Dort liegt auch der Regenwald, ein Urwald, der dank des Passatwindes immer feucht ist. Er ist sehr alt, hat sogar die letzte Eiszeit überlebt.

Der Regenwald hat eine wichtige Funktion als Wasserreservoir der sonst regenarmen Insel. Lorbeerwälder, Kanarische Kiefer, 10 Meter hohe Baumheiden, hoher Farn, kanarischer Löwenzahn, Aloe Vera, Agaven, und Feigenkakteen sind typisch für die Insel.

Bananen, Mangos, Papaya, Orangen, Avocados und Zitronen, und andere Früchte mehr wachsen in den landwirtschaftlich genutzten Zonen von La Gomera. Typisch ist der Anbau auf Steinterrassen.

Gefährliche Tiere gibt es keine, dafür Gekkos, kleine Eidechsen. Vor der Küste Fische, Rochen, Wale und Delphine

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gomera

San Sebastian

La Gomera - espacio de libertad

Wir alle haben Lieblingsorte und Lieblingsplätze. Eine Insel ist für mich verbunden mit einem besonderen Gefühl, einem Gefühl und Ausdruck von Freiheit.

Ich bin seit 40 Jahren immer wieder auf La Gomera, im Valle Gran Rey "gelandet". In den letzten Jahren habe ich dort überwintert und schätze das ganzjährig fantastische Klima, die Natur, die andere Art zu Leben.

La Gomera ist meine Lieblingsinsel, das Valle Gran Rey war lange Zeit mein Platz, mittlerweile habe ich in Vallehermoso und Arguamul meine neue Heimat gefunden. Dort empfinde ich eine deutlich geringere Ökonomisierung und in vielen Geschäften und Lokalen eine deutlich geringere Gewinnfixierung. Man nimmt sich noch mehr Zeit und verweilt länger, insbesondere die Natur ist für mich faszinierend, aber auch die einheimische Bevölkerung vermittelt mir Heimatgefühle.

Die geographische Lage der Insel, die Wetterzonen und die Gebirge, weit weg von den Zentren Europas mit ihren pulsierenden und lauten Städten, ist mental eine prima Voraussetzung Die Freiheit des Denkens, wie Hannah Arendt sagte, zu praktizieren.

Mein Wunsch ist es, dass Gomera Ambiente ein Platz wird für Menschen, die tolerant, emphatisch, einfach menschlich geblieben sind, oder Wege suchen dies im Austausch mit anderen Menschen wieder verstärkt zu werden. Die Notwendigkeit darüber in Ruhe nachzudenken und mein eigenes Tun zu überprüfen ist angesichts der weltweiten Entwicklungen augenfällig.

Mittels Themen wie Philosophie, Kunst, Natur, Politik, Sport und Schach möchte ich empathische Denk-Beziehungen aufbauen. Vielleicht gelingt es sogar internationale Freundschaften zu starten und zu pflegen.

Eine konkrete Idee war und ist die Zeittauschbörse "Kairos La Gomera" bei der Geld keine oder nur eine Nebenrolle spielt, persönliche Gespräche und Fähigkeiten der Menschen im Vordergrund stehen.

Primär gestartet durch deutschsprachige Gomerianer, aber mit internationalem Anspruch und vor allem der Integration in die Gesellschaft von La Gomera.

Aber warum sollten sich nicht auch Menschen integrieren die auf La Gomera nur kurze Zeit sind, denn: "Nichts ist mächtiger als eine Idee deren Zeit gekommen ist."

Victor Hugo, 1802 - 1885